Dienstag, 22. Mai 2012

Schenken macht Freude!

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„Muss man denn immer etwas verschenken?“

Es stimmt schon – muss denn immer mit Rabattangeboten bis unter den Händler-Einkaufspreis, Freibier und kostenlosem Eintritt geworben werden?

Der Einzelhandel hat gerade jetzt nicht wirklich viel zu verschenken: Versicherungen, Lohnkosten, Gebäudekosten und Instandhaltung lassen neben Vater Staat nicht mehr viel im Säckel.
Innovativ würde der Unternehmer auch gerne bleiben – Fortschritt und Entwicklung kosten ebenfalls Geld, ob das eine Ladenumdekoration ist oder ein neues, bedienerfreundlicheres EDV-System.

Ein bekannter Musiker verkündete: „What goes around, comes around“. „Was man sät, wird man ernten“ ist eine altbewährte Weisheit, seitdem der Mensch nicht mehr nur jagt.

Rike SchliekerEin Beispiel? Gern, und ein schönes dazu: Rike Schlieker aus Lüdge (Bad Pyrmont), ein fünf Jahre junger Feriengast in Volkach hat am Aktionstag für Familien, 15. Mai in Volkach, bei der Rätsel-Rallye des Bücherblume Mainbuchcafés teilgenommen. Mit Großbuchstaben hat sie selbst die Fragen zu den einzelnen Stationen Weingutsladen Leo Langer, Volkacher Bastelwelt, Frisör Am Oberen Markt, Miederwaren Maria-Theresia, Volkacher Reisebüro Christopher Haas, Schmuck und Geschenke Ritschy's im Diebenturm gelöst. Ihre Mutter hat zwar diktiert: „E wie Ente“, „P wie Pferd“ uvm. - aber schreiben wollte sie ihre Antworten selbst.

Und Rike wurde als Hauptgewinnerin der Rätselrallye im Losverfahren gezogen. Den 50,- Euro-Gutschein hat die Bücherblume nach Lüdge geschickt. Natürlich kann der auch fernmündlich oder über den Shop auf der Homepage eingelöst werden, haben die Kiesel's dazu geschrieben.
Prompt kam eine Antwort mit zwei Bildern per Mail. Rike habe sich sehr gefreut, schreibt Familie Schlieker, sei mit dem Gutschein durch das ganze Haus gehüpft und habe gejubelt.

Die Familie Schlieker hat gleich gebucht: „für nächstes Frühjahr, um Himmelfahrt“. Den Gutschein will Rike vor Ort einlösen. Übrigens will die junge Dame gerecht teilen: die Hälfte ihres Gutscheins bekommt ihr Bruder Erik (10 Jahre).

Deswegen sollte der Mittelstand und der Einzelhandel schenken. Weil Schenken Freude macht – und hier machen Menschen anderen Menschen eine Freude. Das klappt bei Konzernen wenig, da haben die Vorstände einfach keine direkte, menschliche Rückmeldung!

Wir freuen uns auf Rike, Erik und ihre Eltern und hoffen, ihnen auch im kommenden Jahr einen schönen, erholsamen und vergnüglichen Aufenthalt in Volkach bereiten zu können!